Glossar

A

Amazonit

(Amazonenstein / Kalifeldspat / grüner Feldspat)

 K[AlSi3O8] -Härte 6,0-6,5 Dichte 2,56-2,58 – Farbe: blaugrün bis grün

 Der Amazonit ist ein Kalimineral (in der Gruppe der Feldspate – kristallisiert prismatisch, trigonaler Kristall) und erhält durch Kupfereinschlüsse seine typische bläulich grüne Farbe. Die bekanntesten Fundstellen liegen in den USA, Madagaskar, GUS-Staaten, Südwestafrika und Brasilien.

 Er wird nahezu bei allen indianischen Völkern als starker Schmuck- und Heilstein geschätzt.

Nach Berichten des Naturforschers Alexander von Humboldt wurden Amazonit-Amulette am Rio Negro in Brasilien getragen, die der Legende nach aus dem

Land der Weiber ohne Männer“ (Amazonen) stammen.

 Der Amazonit soll besonders gegen Schmerzen (1,2) im Solarplexusbereich und bei Stoffwechselstörungen helfen und das Herz vor Beschwerden schützen. Er gilt als Leiter, der auf das Nervensystem beruhigend wirken soll und somit Krämpfe, Verspannungen vor allem im Rücken- und Nackenbereich und der Muskulatur an Armen und Schultern lindern soll. Migräne und zur Nervosität neigende Menschen kann durch die Dehnung der Nervenfasern ebenso geholfen werden.

Amazonit kann seinem Träger mehr Vitalität und Lebenskraft verleihen und fördert einen tieferen und entspannten Schlaf.

Der Amazonit dringt über das Hals- und Herzchakra ein und aktiviert die kreativen und künstlerischen Eigenschaften. Er schenkt seinem Träger mehr Toleranz und Geduld, und befreit von Geiz, Egoismus und Gier.

 Der Amazonit ist u.a. im Sternzeichen Kegel Wassermann (gibt Vitalität) zu finden.

 1) Heilsteine, Dr. Flora Pescheck-Böhmer/Gisela Schreiber, 2009 Südwest-Verlag S.60-61

 2) Heilsteine, Sigrid E. Günther, 2009 BLV-Verlag, S. 51

Amethyst
Amethyst

(Stein des Bacchus, Säuferstein, Stechapfelstein)

SiO2 + (Al,Ca,Fe,Li,Mg,Na) Härte: 7 Dichte: 2,65 Farbe: hell- bis Dunkelviolett (Eisenspuren), durchsichtig bis durchscheinend

 Fundorte: Brasilien, Uruguay, Mexiko, Westaustralien, Marokko

 Der Name leitet sich von dem gr. Wort „amethyein“ – nicht betrunken – ab und schütze die alten Griechen vor bösem Zauber, Heimweh, Trunkenheit. Hieraus resultiert die Nutzung von A.-Bechern.

In der gr. Mythologie verwandelte die Göttin Diana eine Nymphe aus Eifersucht in einen A., weil sich Bacchus in sie verliebte.

In der kath. Kirche (violett = liturg. Farbe) schmückt der Amethyst viele heilige Gefäße und Insignien.

 In der Esoterik zieht der Stein das Recht an und wehrt vor Gefahren (Diebe, Einbrecher) ab und verhindere gewaltsame Tode.

 Heilwirkungen (1,2): der aufgelegte Stein wirkt gegen Kopfschmerzen und Migräne, hilft gegen stressbedingte Beschwerden wie bsw. Nackenschmerzen.

Unter dem Kissen liegend fördert er die ruhige Nacht und „klare“ Träume. Bei Tage klärt er den Geist, Intuition und Intelligenz und fördert klare Entscheidungsfindungen; die Kreativität wird gestärkt.

Schon Hildegard von Bingen empfahl bei Hautkrankheiten ein Bad mit A.-Wasser zu nehmen. Eine A.-Heilcreme stellt man einfach durch Hineingabe des Steines in einen Cremetopf her. Diese Creme soll gegen Akne und Hautirritationen helfen.

Der A. ist der Stein des Monats Februar.

Aufrund seiner vielen, positiven Eigentschaften ist der Amethyst in vielen Orgongeneratoren zu finden, wie z.B. im HHG Gold I "Amethyst"

 

  1. Heilsteine, Dr. Flora Pescheck-Böhmer/Gisela Schreiber, 2009 Südwest-Verlag S.62-63

  2. Heilsteine, Sigrid E. Günther, 2009 BLV-Verlag, S. 52-53


Aventurin

Aventurin

B

Benker-Gitter (Benker-Kubensytem)

bg

Bergkristall

Bergkristall

Blauer Aventurin

siehe Blauquarz

 

Blauer Calcit

BC

Blauquarz, auch Saphirquarz oder blauer Aventurin

bq

Botswana-Achat

ba

Buntkupfer

bk

C

Chalcedon

c

Charoit

c

Chrysokoll

c

Curry-Netz (Diagonalgitter)

cn

E

Einhandrute

e

Erdgitter

e

Erdstrahlen

e

G

Geomantische Zonen (Geomantie)

ga

Granat

g

H

Hämatit

h

Hartmann-Gitter (Globalnetzgitter)

hg

Heliotrop

h

J

Jade

j

K

Karneol

k

L

Lapislazuli

l

Lepidolith

le

Ley Linien

ll

M

Malachit

m

Mondstein

m

Moosachat

m

R

Rosenquarz
Rosenquarz

SiO2 + Al,Fe,Na,Ti+(Ca,Mg,Mn) [trigonal kristallisierendes Quarzoxid]

Härte 7 Dichte 2,65 Farbe: rosa, durchscheinend

 Fundorte: Madagaskar, Brasilien, USA, Österreich

 Der Rosenquarz war und ist seit Jahrhunderten ein verehrter Fruchtbarkeitsstein, der – der Legende/Mythologie nach - von dem römischen Liebesgott Amor und dem griechischen Liebesgott Eros auf die Erde gebracht worden ist. Seine lebensfrohe Farbe sollte die „Liebe anregen“ und Begehren wecken.

 Entsprechend unterschiedlicher Literatur ist der Rosenquarz der wichtigste Stein zum Entsören schädlicher Strahlen1. In die Nähe von PC/Fernseher gebracht, hilft der Stein der Vermeidung von Kopfschmerzen und Augenermüdung.

 Zudem wird Rosenquarz eine beruhigende Wirkung² auf das Herz und damit eine mögliche Heilung psychosomatischer Herzerkrankungen nachgesagt.

Einhergehend ist eine positive Wirkung auf den Nasen- und Stirnhöhlenbereich und den Dickdarm angenommen.

In der Kombination mit Gold ist Rosenquarz in der Behandlung von Multipler Sklerose bekannt.

 Er symbolisiert Vertrauen und Nächstenliebe, hilft bei „Herzensangelegenheiten“ und hilft, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen.

 Rosenquarz ist der Stein des Monats Januar und den Tierkreiszeichen Stier und Waage zugeordnet.

 Der Rosenquarz ist in sehr vielen Orgongeneratoren zu finden, vornehmlich im Sternzeichen Kegel Stier.

 

1) Heilsteine, Dr. Flora Pescheck-Böhmer/Gisela Schreiber, 2009 Südwest-Verlag S. 240-241

2) Heilsteine, Sigrid E. Günther, 2009 BLV-Verlag, S. 112-113

 

 

Roter Jaspis

rj

T

Tensor

T

V

Verwerfungen

v

W

Wasseradern

wa

Wünschelrute

w